Für: Angehörige, Fachkräfte

Autistisches Kind begleiten

Kurz gesagt: Autismuswissen kann Verhalten verständlicher machen, aber nicht jedes Verhalten ist Autismus. Wie du herausfindest, was dein Kind in einer konkreten Situation braucht.

Zu Meltdown und Shutdown im Speziellen: Meltdown und Shutdown.

Für Angehörige

Autismuswissen kann Verhalten verständlicher machen, aber nicht jedes Verhalten ist Autismus. Reize, Kommunikation, Schlaf, Schmerz, Angst und Umwelt sollten mitgedacht werden. Meltdown sollte nicht als Wutanfall oder Machtmittel interpretiert werden; Rückzug und Routinen sollten individuell verstanden werden.

Frage eher “Was braucht mein Kind in dieser Situation?” als “Wie stoppe ich dieses Verhalten?”

Zur Selbstbestimmung deines Kindes: Unterstützung soll Wahlmöglichkeiten und Handlungsfähigkeit vergrößern. Entscheidungen sollten alters- und entwicklungsangemessen gemeinsam getroffen werden; dauerhafte Hilfe und Selbstbestimmung schließen sich nicht aus.

Für Fachkräfte

Autismuswissen sollte helfen, Kommunikation, Umgebung und Unterstützung anzupassen – nicht dazu führen, Verhalten vorschnell zu pathologisieren. Sensorische, kommunikative, gesundheitliche und umweltbezogene Faktoren sollten bei Verhaltensänderungen systematisch mitgedacht werden, bevor eine Erklärung allein auf Autismus zurückgeführt wird.

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